Aus Bochum kommend verlasse ich in Duisburg den Zug. Gleich der Hauptbahnhof fällt mir auf: Er ist einer derjenigen, die noch nicht renoviert sind; er zeigt alte Stahlträger. Kaum verlasse ich den Bahnhof die nächste Überraschung: Fahrradwege! Und ich mache mich auf den Weg zum Hostel.
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| Straßenbahn & grün |
Dann beziehe ich mein Zimmer, es scheint ein ruhiges Plätzchen zu sein :) und mache mich eilig wieder auf den Weg, die abendliche Sonne und Dämmerung zu erleben.
Leicht verwirrt begegne ich einem Nana-ähnlichen Ding, rieche aber schon das Wasser und setze meinen Weg zielstrebig dorthin fort. Die Abendsonne, das Wasser, die Lichtspiele, das Hafenflair: ich fühle mich wohl.
Das Nana-Ding
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abendliche Lichtspiele
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Als die Sonne versinkt, setze ich mich in eines der zahlreichen Restaurants am Innenhafen. Als es dunkel ist, wird es auch etwas frischer, das Wasser macht sich bemerkbar, dennoch friere ich auch ohne Jacke nicht.
Später fahre ich durch die schlafende Innenstadt zurück zum Hostel. Ich muss sagen, ich bin fasziniert von den Eindrücken, die diese Stadt für mich heute bereit gehalten hat :)
Den Montag will ich ruhig angehen lassen: Wenig Programm und viel Zeit zum Ausspannen. Nach dem Frühstück in der Wohnheimküche nutze ich erstmal die geöffneten Geschäfte, um mir T-Shirts zu kaufen. Mit solch sommerlichen Temperaturen hatte ich nicht gerechnet :)
Auch eine "Kö" ;)
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.. mit Seitengassen
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im Hintergrund das Rathaus
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Rathaus und Salvatorkirche
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Nach dem Erkunden der Innenstadt ist die Altstadt dran. Anschließend lande ich unweigerlich wieder am Hafen, diesmal mit Licht und Bildern von der anderen Seite. Erstaunlich, dass man ganz offiziell zwischen den Hafenkränen rumturnen darf! Anschließend fällt mir auf, dass der Ruinen-Park am südlichen Ufer irgendwie Struktur hat...
Mittelalterliches Zeugnis: das Dreigiebelhaus
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der Altstadtpark mit Ruinen
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ein bisschen Industriehafen
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zum zwischen Rumlaufen
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Nach einer Erfrischungspause diesmal auf der anderen Seite des Innenhafens und anschließend einem Stündchen Schlaf geht es weiter in den Landschaftspark Nord. Mich mal wieder den Pott-Industrien zuwenden ;) Hier verbringe ich dann auch den Rest des Tages.
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Als die Sonne verschwindet, suche ich das am Eingang gelegene Restaurant auf; und finde es verschlossen. Nach einem Müsliriegel aus der Reiseverpflegung will ich dann auch zurück. Gerade zu diesem Zeitpunkt machen sie allerdings die Beleuchtung an -- damit hatte ich nach verschlossenem Restaurant nicht mehr gerechnet, nutze es aber noch ausgiebeig :) Man gut, dass ich im Hellen schon alles erkundet hatte, so finde ich nun zielsicher meine Wege.
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Als die Dämmerung vorbei ist, sind auch die bunten Lichter größtenteils wieder aus. Zeit zurück zu fahren. Und am Bahnhof dann: Endlich eine Currywuast-Pommes -- auf die Bahnhofsbuden dieser Welt ist Verlass!
Nach einer ruhigen Nacht esse ich meine Frühstücksreste auf, bastel mir einen Kaffee und ziehe anschließend aus dem Hostel aus. Der Himmel ist etwas bedeckt und es ist ein gutes Stück frischer als die letzten Tage, das richtige Wetter fürs Fahrrad und ein Museum.
Meine Sachen deponiere ich wieder am Bahnhof. Heute nehme ich meine Cam und mein Fahrrad mit auf die noch ausstehende Tour und mache mich auf, vorbei am Duisburger Hafen über die Ruhr nach Ruhrort.
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| riesige Ruhr |
Auf dem Weg zum Binnenschifffahrtsmuseum entdecke ich den Flaggenmast, vor dem ich vor einigen Jahren schonmal stand. Für einen Abstecher auf die Hafenpromenade ist auch noch Zeit; und ich sehe, dass das Verfüllen der Häfen vorläufig gestoppt ist. -- Auch hier ist ein Großmarkt auf einem ehemaligen Hafenbecken zu finden... aber es ist auch noch viel Wasser da. Ich stelle mich in den Wind und genieße :)
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Und direkt nebenan ist dann auch das Museum.
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| Ausstellungsboote |
Besondere Bauweise der Binnenschiffe, den Anforderungen der Flüsse und deren Abschnitten entsprechend, Generationen von Antrieben, Ausbau der Binnenschifffahrtsstraßen. Die Hafenarbeit ähnelt derer in Seehäfen. Und der Hindenburgschleuse wird ein kompletter Kurzfilm gewidmet. Es ist anstrengend, aber interessant!
Nach so viel Wissen brauche ich auch anderen Input und suche das geöffnete Museums-Restaurant auf, die Küche jedoch ist noch kalt... Scheint nicht so weit her zu sein mit Essen in Duisburg.. Aber einen Kaffee und eine Cola bekomme ich :)
Dann mit leichtem Rückenwind mache ich mich auf dem Rückweg.
Am Bahnhof gibt es dann noch einen Döner (tatsächlich mit Currysoße *?!?*) und anschließend einen Kaffee. Dann ist die Wartezeit auf den verspäteten Zug auch gut rumgebracht und ich fahre wieder nach Hause.