Es ist soweit, ich habe endlich mal wieder ein paar Tage frei bekommen und nutze die Gelegenheit, bei schönem Wetter durch den Pott zu streifen; diesmal stehen dann tatsächlich Bochum und Duisburg auf dem Plan.
Bei strahlendem Sonnenschein mache ich mich am Samstag auf nach Bochum, wo ich zur Mittagszeit mein Zimmer beziehe. Ich habe anders als bei vorigen Pott-Besuchen (hier und hier) keinen Fahrer und keine feste Bleibe, dafür aber mein Fahrrad dabei. Mal schaun, wie sich das alles so zusammenfügt :)
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| Blick aus meinem Fenster |
Im Ho(s)tel angekommen erfahre ich, dass bei Zimmerbuchungen scheinbar selten alles glatt läuft, diesmal ist es jedoch zum Positiven: ich wurde zum selben Übernachtungspreis vom Hostel in ein Hotelzimmer umgebucht :) Hier dann mal gleich den Blick aus dem Fenster:
Und da geh ich nun auch erstmal hin.
Das Bergbaumuseum ermöglicht seinem Besucher, sich auch erstmal wunderbar einen Überblick über die Stadt, die man gerade besucht, zu verschaffen. Unten geht es Los. Mit dem Fahrstuhl in 17m Tiefe. Bochum untertage. Nach einem dortigen Rundgang holt einen der Fahrstuhl wieder ab und dann geht es ganz nach oben: auf den ehemals in Dortmund beheimateten Förderturm.
Hier oben merke ich, dass Kameras mit kleinen Objektiven Vorteile haben können: Es gestaltete sich etwas schwierig, den dargebotenen Ausblick in Bildern festzuhalten. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Guckloch :)
Untertage: das Museumsbergwerk
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Auf dem Turm: Ausblick durch Gitter
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Blick an den Gittern vorbei :)
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Im Museum: u.a. Brickets
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Nachdem ich etwas mehr Zeit als erwartet im Museum verbracht habe, habe ich mir erstmal ein Picknick gesucht. Gute Voraussetzungen: Am Museum gibt es einen Supermarkt und Schrebergärten.
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| dürfen nicht fehlen: Schrebergärten |
Nach kurzem Sitzen war ich bereit weiterzuziehen, allerdings nicht zu Fuß. Ich schnappte mir mein Fahrrad und fuhr Richtung Innenstadt. Lässt sich erstaunlich gut fahren hier :)
Auf dem Rathausplatz
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City vom Rathausplatz aus
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Kurzentschlossen fuhr ich dann aber erstmal zur Jahrhunderthalle, die mir ein Bekannter nahe gelegt hatte, zu besuchen. Erwartet hatte ich an sich nicht viel, was ich sah, fand ich um so interessanter: Alte industrielle Reste an sehr moderner (mich als Hannoveranerin an Expo erinnernde) Konstruktionen. Und irgendwie harmonierte es in meinen Augen.
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Wenn ich da so an die Conti-Limmer und dessen Zukunft denke.. da könnte Hannover sich hier doch ein wenig was abgucken...
Über die Faszination hinweg hatte ich völlig vergessen, dass ich an sich auf Essenssuche war. Als mein Bauch anfing rumzugrummeln, fiel es mir dann wieder ein und ich suchte zügig die nächste Gelegenheit auf, beim Draußensitzen etwas zu Essen. Der erste Laden, der beide Bedingungen erfüllte, brachte mir dann ein lecker Schnitzel altbochumer Art (odersoähnlich) mit Pommes :)
Bochum bei Dämmerung
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St. Peter und Paul
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Nach dieser Stärkung habe ich dann erstmal meine Bildbeute nach Hause gebracht, und während die Bilder über USB1 auf mein Rechnerchen wandern, liege ich schonmal das Bett probe.
Als ich dann ein wenig wieder ausgeruht bin, mache ich mich erneut auf den Weg, nun inzwischen ins nächtliche Bochum, das Bermudadreieck erkunden. Dort angekommen denke ich eher an ein Straßenfest als eine Kneipenecke. Der Abend ist lau, es stehen ein paar Heizstäbe auf der Straße, an denen es schon beinahe zu warm ist und mindestens ganz Bochum ist heute Abend in dieser Ecke zu finden. Um alles erstmal zu betrachten, kaufe ich mir ein Fläschken Bier zum beim Rumlaufen trinken.
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Später hocke ich mich noch auf ein weiteres Getränk irgendwo hin.
Sonntag morgen starte ich nach dem Verschlafen mit einem etwas eiligen Frühstück und dem folgenden Auszug aus dem Hotel. Als alles erledigt ist, gönnt man mir aber noch einen Kaffee :) Danach bringe ich meine Sachen schonmal zum Bahnhof. Cam und ich ziehen alleine nochmal los in Richtung Zeche Hannover.
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| Warten... |
Dass die Zeche um diese Jahreszeit geschlossen ist, wusste ich, allerdings hatte ich mit einem geschlossenen Gebäude, nicht mit einem abgezäunten und geschlossenen Gelände gerechnet. So konnte ich kein 'hannoveraner Gelände' betreten und bin in der Hoffnung auf ein Loch im Zaun (für mein Objektiv) um das Gelände gewandert. Aber der Zaun war dicht. Die Bochumer scheinen eine Vorliebe für Zäune zu haben ... Nun, aber mit langen Armen oder klettern auf Baumwurzeln ergatterten Cam und auch ich mal einen freien Blick :)
tatsächlich Hannover!
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und so sieht sie aus
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Wieder in der Innenstadt suchte ich mir ein schattiges Plätzchen in einem Eiscafé. Danach habe ich weitergemacht, die Fußgängerzone zu erkunden. Etwas verworren, die Wegführung,, oder mein planloser Weg. Nach und nach fand ich aber mehr und mehr Orientierungs- und Anknüpfungspunkte und fand ganz zum Schluss gar auch den Bahnhof wieder :)
Tja, und kaum finde ich mich in einer Stadt etwas zurecht, ist die nächste dran. Ich sammele meine Sachen zusammen, steige in den nächsten Zug und durch Essen und Mülheim geht es nach Duisburg.