Nun habe ich nach einiger Zeit doch mal wieder eine Reise in den Pott angetreten. In meinen Gedanken geisterte dieses Vorhaben zwar schon ein paar Male rum, aber konkret war noch nichts. Nun haben mich eine spontane Frühlingslaune und eine günstige Gelegenheit kurzfristig die Reise nach Hattingen antreten lassen, der Ausgangspunkt der Ereignisse meiner Pott-Tour in den nächsten Tagen.
Die Anreise verlief ähnlich 'hoppla' wie der Entschluss an sich: Schon an meinem Abreise-Bahnhof musste ich mich beeilen, und da weiterhin alle genutzten Züge mit Verspätung im Zielbahnhof einfuhren hatte ich nun gerade noch im Laufen die Möglichkeit, zuzusehn, dass ich den Weg auch im Bild festhalten kann. Nun, die S-Bahn, die war pünktlich ;) und mein Abhol-Service auch.
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| Die Stationen meiner Anreise |
Abends ging es dann erstmal in die Matrix, wo ich schon einige Male von gehört hatte und die mir auch bereits mehrfach zum mal hingehen angekündigt worden war. Nun war ich spontan da und spontan auch dabei. Interessant fand ich die Art der Bekleidung mancher Gäste und gedachte, mir doch nächstet Mal mehr, bzw. weniger anzutrauen. Und die letze Stunde hatten wir dann auch eine Ebene mit tanzbarer Musik gefunden.
Nach dem Rückweg und einem Mitternachtsnack und -schnack war dann doch mal Zeit für Bett, denn auch die nächsten Tage wollen überlebt werden.
Für Samstach standen die bergbaulichen Hinterlassenschaften direkt in der Nähe auf dem Plan, als erstes die Henrichshütte.
Zuerst ging es um und in eines der noch erhaltenen beistehenden Gebäude:
ein ehemaliger Eingang
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Blick auf halbe Höhe
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Einrichtungsgegenstände
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...
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Danach ging es auf das als Museum hergerichtete Gelände. Zwischendurch gab es dann doch immer wieder mal Regen, aber irgendwann überwog tatsächlich die Sonne und ich konnte einige der Bilder nochmals 'ausbessern'. Als wir direkt auf dem Hochofen3 standen, gab es nochmal richtig ungemütlich waagerechten Regen, aber dann war gut. Und insgesamt waren wir viel länger da als erwartet.
so sah es mal aus
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so sieht es jetzt aus ...
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... so von unten ..
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.. und so von oben
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Nachmittags haben wir uns dann aufgemacht ins Muttental, die frühen Anfänge zu bestaunen, aber ich konnte in keinen der Schachtanfänge recht weit reinschaun.
zwischen den bunten Steinen die schwarze Kohle
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und Werkzeug
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Und ich wollte dann vor der Dämmerung doch gerne nochmal die Ruhr bewundern, die dem ganzen Gebiet nicht nur ihren Namen geliehen hat -- und so oft ich schon in der Nähe war, ich habe sie nie wahrgenommen. Nun dann doch mal.
ruhige Ruhr-Romantik??
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doch nicht!
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Abends haben wir uns dann in Hattingen beim Inder und im Irish gestärkt, dann noch ein Nacht-Bild der mir grün beleuchtet in Erinnerung gebliebenen Hütte.
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| irgendwie nicht recht grün |
Dann sind wir eher schnell ins Bett gefallen; der nächste Tag sollte dann Essen zeigen.
Das erste am Sonntag war der Test, ob mein kleines Telefon mir denn wieder die Uhrzeit sagen wolle: Es tat nicht -- es wäre zwar nach der Uhrumstellung eh die falsche Zeit gewesen, aber es zeigte einfach: nichts! Dann folgte ein Steckdosenwechsel und ein Blick in einige Auktionen, ob es dieses Modell denn noch gibt.
Dann gingen wir zum Frühstück, unsere Begleiterin sagte ihre Mitreise ab, wir verschoben unsere Abreise (es regnete eh mal wieder) um 30 min., und machten uns dann mit der S-Bahn auf nach Essen. Erstes Ziel war die Zeche Zollverein. Und ich beschloss: ab 13:00h scheint die Sonne!
in Essen erstmal Wegantritt, äh 'unter Tage' mit der U-Bahn
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die Zeche im Tageslicht
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Viel Baustelle und ein großer Plan des Geländes, das zuerst dann doch klein und dann wieder gut groß wirkte. Und tatsächlich kam während des Rundgangs von Schacht XII über 1/2/8 zur Kokerei, drumrum und zurück immer mehr Sonne raus.
auf zu Schacht 1/2/8
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... weiter vor der Kokerei
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.. hinter der Kokerei
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und Blick zum Maschinenhaus
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Danach gingen wir doch noch das Red-Dot-Museum von innen betrachten, leider gab es hier nicht so viel der Sonne zu spüren, aber einen interessanten Mix aus alter Substanz und neuem Design: Die Stücke waren im Kesselhaus drapiert.
Badewannen neben Leitungen
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Staubsauger auf Transportbändern
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Zum was Essen sind wir nach Essen Innenstadt gefahren, wo wir auch noch ein Stündchen rumgelatscht sind.
die Innenstadt
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... nix los am Sonntag?
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.. doch Leute :)
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und das Bistum
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Dann sind wir wieder in die S-Bahn Richtung Hattingen. Dort noch ein weiterer Blick auf die Ruhr, dann durfte ich feststellen, dass mein Telefon wieder aktiv ist und später gab es noch das 'Nationalgericht': die CurryWuast.
Vor dem Aufwachen war angesagt, aufzustehen und loszudüsen, diesmal nach Dortmund, von wo aus ich ursprünglich noch nach Bochum wollte. Doch nachdem die letzten Tage doch anstrengend waren und auch Duisburg noch auf dem Plan steht, habe ich mich in DO in Zug gen Heimat gesetzt. Nachdem ich von Uninähe erstmal 2 Straßenbahnen bemühen musste, zum Bahnhof hinzukommen. Dann noch ein Blick aus dem Bahnhof in die Stadt, die mich mal 3 Monate beheimatet hat, der Gedanke 'lange her'.
vom Bahnhof nach links
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vom Bahnhof nach rechts
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Und dann der Zuch nach Hause. Dort am Bahnhof dann der Gedanke 'altbekannt, aber zuhause?'. Vielleicht ziehe ich doch mal weiter...