Die nächste Reise steht an: es soll in die Niederlande gehen, eine Bootstour in einem 'Hausboot' südlich des Ijsselmeeres.
Einige TR-Kommilitonath sammeln sich vor einer unserer Haustüren, der nächste Treffpunkt ist die nächstgelegene Tanke, an der wir uns nochmal über die Richtung versichern.
bestimmen der Richtung
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es geht: nach Holland
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nicht das richtige Essen...
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.. lieber was wir von zuhause kennen
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Nach einem gründlichen Einkauf und einer 'letzten Mahlzeit' bei alten Bekannten mit aber doch örtlichen Spezialitäten beziehen wir unser Boot, welches wir die nächsten Tage bewohnen werden.
| Nach dem anlernen an Bord heißt es dann auch schon: Leinen los. |
und daa gehts lang
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Und als wir wissen, wo wir langfahren, legen wir einige Rollen an Bord fest und die Erlebnisse beginnen:
unsere erste Schleuse
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wir begegnen U-Booten
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sehen Strommasten mitten auf der Straße
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und begegnen Piiraaaten
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Danach erreichen wir aber doch unbeschadet unseren ersten Hafen, in den unser Koch mit Bravour einparkt und dann die ruhige Lage des Boots nutzt, um uns ein leckeres Mahl zu bereiten. Danach ist gemütliches rumhocken angesagt, zwischenzeitig erkunde ich noch den Hafen und die Einkaufsgelegenheiten für den nächsten Tag.
Als Resümee des Tages mag ich festhalten: die Rollen an Bord sind noch nicht eindeutig verteilt. Wir haben Köche und Einparker, Kapitäne,
Touristen,
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Taucher,
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weitere Kapitäne
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und Logbuchschreiber.
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In Alemerehaven waren insgesamt 3 Einkäufsgänge nötig, bis wir dann loskamen -- sehr zum Leidwesen unseres Skippers, der einigen schon die Frühstücksteller unter den Brötchen wegräumte, um gen Amsterdam zu starten.
Dann musste noch der Müll von Bord
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und unter neuer Führung geht es weiter..
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| Da trinken am Steuer ja bekanntlich verboten ist, liegt dort etwas zum Essen... |
Alkohol am Steuer
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.oO
| ... und da kann man dann auch ganz ungeniert zugreifen! |
Mit einer weiteren Schleuse und ohne weitere Zwischenfälle landen wir dann in Amsterdam SixHaven an und essen erstmal an Bord, bevor wir uns in das Getümmel der Stadt begeben. Abends und nachts in Amsterdam - 6 Jungs unterwegs - ein Mädel dabei - was tut man? Essen, Trinken, Rauchen, Gucken :)
die Jungs
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das Mädel
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Was die Fotos angeht, habe ich mich mal hauptsächlich auf Außenaufnahmen spezialisiert:
natürlich gibt es Grachten.. ohne Ende
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Moderne zwischen Klassikern
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dürfen auf keinen Fall fehlen: Windmühlen!
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und Amsterdam bei Nacht
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Was sollte ich auch Biertrinken oder Billardspielen aufnehmen, das sieht zuhause nicht anders aus ;)
Der Sonntag startete entspannt, das große Ziel Amsterdam war ja erreicht. So durfte jeder erstmal Kaffee nach belieben in der Morgensonne oder drinnen, und dann auch Frühstück konsumieren.
gemütlicher Kaffee in sehr heller Sonne
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ausgiebiges und reichhaltiges Frühstück
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Danach machen wir uns mit voller Kraft voraus auf den Weg in unseren Heimathafen. Auf dem Weg begegneten mehreren Yachten, sogar Schmetterlingen und Kat-Regatten...
sehen Akrobatik
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und fahren nun unter neuer Flagge
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Dann bin ich bis zur nächsten Schleuse, auf dem Vorschiff liegend, eingeschlafen, der Job als Galleonsfigur ist auf Dauer auch nicht soo spannend.. Zum Boot vertäuen und Knoten war ich dann wieder wach, nun, es fing auch an zu regnen..
Da wir gut in der Zeit liegen und der eine oder andere noch ein wenig Manövern möchte, suchen wir einen idyllisch gelegenen ziemlich leeren Hafen auf.
wetterfeste Kleidung erforderlich
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idyllischer Übungs-Parkplatz
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Wir überlegten, dort zu übernachten und am nächsten Morgen weiterzufahren, ließen es jedoch bei dem alten Plan, im Heimathafen zu nächtigen, da die Bootsrückgabe zeitig, bzw. früh sein sollte und auch mancher von einem festen Klo unterm Hintern angetan schien.
Nach mehr oder weniger freundlicher Begrüßung gab es ein festlich-deftiges Sonntagsmahl mit Kotelett, Kartoffeln, Broccoli und Sauce. Dieser Abend wurde danach nicht mehr allzu lang, alle ein bisschen fertig.. vielleicht aber auch da das Bier alle war und der Hafen abgesperrt.
freundliche Begrüßung
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geisterhafte Atmosphäre im nächtlichen Hafen
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Wir hatten kein Brot mehr, es gab keine Brötchen zu kaufen und der Kaffee war leer. Gerade letzteres trieb alle bis auf den Koch an Land, vom Gelände und zu McDon. Der Koch 'rebellierte', indem er an Bord blieb. Zurecht, wollte er doch Pfannkuchen servieren und mag eh keinen Kaffee. Der Rest kam dann aber satt zurück, brachte unserem Koch aber immerhin noch einen Teebeutel mit, damit er endlich auch mal ein Heißgetränk mit Geschmack bekommt.
Bilder habe ich von diesem Tag kaum mehr. Nach dem Frühstück waren auch nur noch Packen und Abreise angesagt.
Kaffeepause
| Auf der Rückreise gönnten wir uns noch einen Kaffee an einer Raststätte in unserem Heimatland. |
Als abschließenden Satz: Danke Jungs, dass ihr wenig Rücksicht genommen habt und ich mal erfahren durfte, was auf einer Männer-Reise so passiert und wie sich Männer untereinander verhalten ;) -- eine allemal interessante Erfahrung, die wohl nicht vielen Mädels gegönnt ist. Und an vielleicht dies lesende Mädels: Manche Klischees stimmen, manche nicht.
Und vielleicht sind noch 2 Fragen offen:
1) Wäre ich bereit, nochmal eine Bootstour mit Landratten zu machen?
-> nein ;)
2) Wäre ich bereit, nochmal eine 'Männer-Tour' mitzumachen?
-> jepp!