Nun bin ich zur Uhrumstellung wieder unterwegs, fast traditionell, könnte ich behaupten :) Nur, dass ich diesmal einen Zug in eine andere Richtung genommen habe, ich hatte nicht aufgepasst und bin nach Lübeck gefahren...
Vor hatte ich schon länger tatsächlich, diese Stadt zu besuchen, nun hat es sich superspontan und relativ kurzfristig ergeben, dass ein Kumpel am Wochenende tatsächlich ausnahmsweise auch mal Wochenende hatte und ich ihn besuchen konnte.
Am Freitag Abend machte ich mich auf den Weg. Zuhause war schönstes Frühlings-Anfangs-Wetter, in Hamburg traf ich dann auf Regen, der sich leider an meinen Zug heftete und in Lübeck erstmal einen feuchten Willkommensgruß parat hatte.
So kam es, dass wir alle unterwegs-Pläne über Bord warfen und uns in der Bude einnisteten, wo uns noch ein weiterer Kumpel und später noch eine Pizza besuchten. Irgendwann war es dann mal Zeit, den Tag zu beenden, denn der nächste sollte HL bei Tag und Sonne zeigen -- sollte man ein wenig wach sein für :)
Der nächste Morgen startete mit blendender Sonne vorm aufwachen. Da das aber dermaßen früh war, ließen wir das erstmal einfach so sein und schliefen aus. Danach war dann die Suche nach Frühstück angesagt, die uns schon durch einen Teil der Stadt führte; hier dann also mal die ersten Bilder:
Einblick nach Lübeck
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und freier Zutritt: der Wach-Löwe schläft
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vorbei an typischen Backsteinfassaden..
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... und schicken Giebeln
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Dann fanden wir ein wunderleckeres Frühstück in Form einer Antipasti-Platte, leckeren Milchkaffees und Stühlen mit Tisch in angenehmer Frühlingssonne.
Der weitere Weg führte uns durch ältere und neuere Teile der Altstadt, zum obligaten Besuch bei Niederegger mit dem Plan, des Exports von Lübecker Leckereien und zu einem weiteren Café mit Sonnensitzen.
geschickte Farbkombinationen
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mediterrane Farbgebung mit nordischer Architektur
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freie Wegwahl als Fußgänger :)
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und mal hinterm Dom
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Bei schräger Sonne begaben wir uns noch an die Untertrave, wo schöne Dinge im abendlichen Sonnenlicht einzufangen waren.
runter zur Trave
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und von der anderen Seite Blicke Richung Altstadt..
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interessante Durchblicke
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und schöne Lichtreflexe
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Danach fingen wir noch ein wenig Beute für den späteren Abend und beschäftigten und vor dem großen Hunger erstmal damit, die Tages-Bild-Beute von Karte über technische Hindernisse auf unsere Rechner zu verteilen.
Bilder verteilen macht hungrig, und wir haben uns auf gemacht, zum Jugoslawen um die Ecke. Dort wurden wir mit einem lecker Aperitif begrüßt, die bestellten Portionen waren sehr lecker und sehr reichlich. Nach einem Nachschluck hatte ich dann plötzlich aber Nachtischhunger. Nach diesem kam ein weiterer Nachschluck, der aber dann auch der Schlussschluck des Ausflugs war.
Den weiteren Abend haben wir uns in die Bude verkrümelt und gechillt.
Der Sonntag startete wieder mit blendender Sonne und weiterschlafen, zur Weckerzeit war ich tatsächlich trotz Uhrumstellung ziemlich wach, mein Gastgeber jedoch noch nicht. So schaute ich mir erstmal noch gründlich die Bild-Beute vom Vortag an. Dann wachte auch mein Kumpel langsam auf und wir begaben uns wieder auf Frühstücksuche. Heute fanden wir es nahegelegen und ich fing die Foto-Jagt erst im Anschluss an.
wieder rein in die Altstadt
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und durch ein paar Seitenstraßen
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Wieder in der Altstadt wollten wir mit Hinterhöfen anfangen, oder doch Riesenrad für den Überblick? Auf einem großzügigen Umweg zum Riesenrad sind wir durch ein paar Seitenstraßen gestreift. Und dann auf den Rummel. Oben auf dem Rad war es schön, ich hörte den Rummel nicht, bekam schön Wind um die Nase und konnte Überblicke fotografieren :)
Blick die Trave entlang
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Blick Richtung Dom
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Danach gönnten wir uns ein Getränk an einem Sonnenplätzchen an der Trave.
Den weiteren Weg durch HL bestritt ich dann alleine, hatte ich meinen Kumpel wohl ein bisschen zuviel gescheucht? Er sehnte sich nach seinem Bett, oder Rechner oder Fernseher? oder einfach ein wenig Ruhe. Ist ja auch anstrengend, mit jemandem rumzuziehen, der zu mindestens 50% fotografiern will, wenn man nicht ein ähnliches Hobby mitbringt :)
am Hafen entlang
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nun alleine unterwegs
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vorbei an Hafenkran mit Holzboot
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und am 'Wasserboot'
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An der Trave entlang mit Blick auf ein paar Hafenkräne und ein Holzboot zog ich zum Burgtor, welches ich auf meinen ganzen Besuchen in HL noch nie gesehen hatte, dort streunte ich ein wenig herum.
so sieht also das Burgtor aus
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immerwieder dominiert vom Holstentor
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Das Licht wurde extremer und als ich dann doch noch ein paar Seitengassenhinterhöfe besuchte, war es dort so seltsam beleuchtet, dass die Kontrastverteilung der Objekte im Fokus irgendwie schief ging, außerdem hatte ich nicht meine City-Tour-Schuhe an und so langsam auch keine Lust mehr. So ging ich auf der Sonnenseite der Trave an noch ein paar Schonern vorbei zurück zur Bude, wo ich dann auch fast pünktlich zum anvisierten Zeitpunkt wieder ankam.
um zu diesem Hinterhof zu gelangen..
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muss man durch diesen Durchgang
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noch 2* typisch Lübeck
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und wieder raus aus der Altstadt
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Den Abschluss meines HL-Aufenthalts bildete noch ein weiterer Schlemmer-Ausflug zum Jugoslawen.
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| leergefegte Teller :) |