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Eintrag
· 6.4. Überblick
· 6.4. Tanzbar
· 3.3. Nachtleben
· 28.12. Altstadt

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» Hannover

Hannover-Besucher (12.'06 - 4.'07)

Nun kommt es zu meinem zweiten Hannover-Eintrag. Dieser ist nun keine Reise durch H, die ich alleine veranstalte, sondern diesmal ist es eine Tour, die ich mit möglicherweise verschiedenen Leuten teile. Angefangen hat es nun am 28.12.2006. Da kündigte sich eine Freundin aus dem Norden an, die demnächst in Hannover wohnen wird, nun auf Besuch käme und noch eine Freundin mitbrächte. Soweit der Anfang. Später, wenn sie dann hier wohnt, möchte sie aber noch mehr sehn.. So zumindest der Plan. Aber nun erstmal der Reihe nach.

Inzwischen wohnt die Freundin in Hannover zur Untermiete und hat sich scheinbar schon ganz gut hier eingelebt. Zumindest so gut, dass sie nun selbst auch schon Besucher einlädt und auch Touren mit ihnen veranstaltet. Ab und an bin ich aber auch mal wieder dran, dabeizusein :)

6.4. Überblick

Am 6.4. waren wir wieder in der ersten Konstellation unterwegs und starteten den Tag nach Ankommen, Frühstücken und Zusammenfinden mit einem Tee und dann dem Weg zum Kröpke, dem Ausgangspunkt der heutigen Tour. Plan war der Besuch des Neuen Rathauses und des Maschsees.

Das Wetter ist tatsächlich ein gutes Stück besser als bei der ersten gemeinsamen Tour. Der erste Gedanke ist ja, Hannover zeigt sich seinen Besuchern grundsätzlich in leichtem grau. Vielleicht muss ein Besucher nur genug Penetranz zeigen und dann sieht Hannover ein, dass es sich nicht immer nur grau zeigen kann?
kröpke leichtes Blau zu erkennen

Aber auch andere Farben zeigten sich auf unserem Weg:

pink gruen

Am neuen Rathaus angekommen, machten wir uns als erstes auf den Weg nach oben: mit dem schiefen und welt-einmaligen Lift schräg in der Kuppel entlang auf das Dach des Rathauses. Von oben kann man sich einen Überblick über die Stadt verschaffen, die wir seit einigen Touren durchstreifen.

altstadt bahnhof
nordlb maschsee

Nachdem wir nun einige Zeit die Höhenluft geschnuppert haben, suchten wir uns am Maschsee ein Café um dort eine Mittags-Stärkung zu uns zu nehmen. Der Rückweg in unseren angetrauten Stadtteil wurde von einem weiteren Café in der Altstadt unterbrochen; nachdem aber weder Kaffee noch Tee beim Sauerstoff verdauen halfen, trennten sich unsere Wege temporär und jeder döste ein wenig vor sich hin.

6.4. Tanzbar

Abends trafen wir uns wieder, um ein ein neues Stück Hannovers Nachtlebens zu erkunden. Zunächst mischten wir uns allerdings ein paar Cocktails und betrachteten die Bild-Beute des Tages. Danach zogen wir in einen neuen Laden, der eine Art E-Nachfolger sein soll/ könnte/ ... Ich also gespannt ob dieser Aussicht, die beiden andern einfach nur so gespannt, betreten den Laden und: Joa, sieht gut aus :) Ein schöner Musik-Mix, ein nicht allzu voller Laden und das erste Getränk frei. Nach und nach füllt sich auch die Tanzfläche, die Getränke werden leerer und alles ist gut.

Als eigetnlich grade richtig gute Stimmung ist, legt der DJ ein Lied auf, mit welchem er auf einen Schlag die Tanzfläche leert. Ob ihm eingefallen war, dass am Karfreitag Tanzverbot herrscht? -- Als das Lied endlich endet kommt jedoch leider kein besseres und wir wechseln den Laden.

Dann im Steintorviertel finden wir tatsächlich auch weit nach Mitternacht noch mit Bänken verstellte Tanzflächen vor. Nach einem Absacker-Getränk ist dann aber auch langsam genug Müdigkeit fürs Bett da, und wir ziehen zu unseren Schlafstätten.

3.3. Nachtleben

Als wir am 3.3. loszogen, war es bereits dunkel, Plan war ein wenig Hannover-Nachtleben zu erkunden. Ursprünglich wollten wir zu zweit los; dann waren wir zu fünft unterwegs: 2 Immer-Hannoveraner, ein Langzeit-Hannoveraner, eine Kurszeit-Hannoveranerin und ein Besucher.

Zunächst haben wir eine der älteren Cocktail-Bars Hannovers aufgesucht. Wie dort leider üblich, warteten wir ziemlich lange auf unsere dann aber doch sehr leckeren Getränke. Während wir sie langsam ausschlürften, verpassten wir im Gespräch dann aber den Zeitpunkt, rechtzeitig neue zu bestellen und hockten zwischendurch wieder wartend rum. Schlussendlich war es nach 2 Getränken auch schon so spät, dass wir noch ziemlich fit weiterzogen.

Um dies zu ändern, probierten wir es mit einer anderen Methode und gingen Zappeln. Die Musik war gut, die Luft schlecht und das Bier teuer. Die Meinungen der beiden Nicht-Hannoveraner gingen deutlich auseinander: eine Meinung schien mir zu sein, "Hannover ist groß und die Läden dreckig und teuer", die andere "Es lohnt sich, auf jeden Fall, nochmal loszuziehn". -- Ich selbst schließe mich zweitrem an, also bis dahin :)

28.12. Altstadt

Am 28.12. war erstaunliches Wetter, es war kein Himmel zu sehen und es tropfte ziemlich häufig von diesem eben nicht existenten Himmel herunter. Das absolut geeignete Wetter, um einen Eindruck von Hannover zu erlangen. Schade. Aber so war nun einmal das Wetter.

Nach einem Tee in meiner Bude machten wir uns auf Richtung Alt- und Innenstadt. Mit ziemlichem Glück kamen wir auch fast trocken in der Altstadt an; die letzten Schritte waren eher ungemütlich und so steuerten wir zum uns Aufwärmen und Trocknen den kleinen Teeladen an. Bei verschiedenen Tees und Kleinigkeiten zu Essen haben wir draußen tobenden Wind und Regen zugeschaut. Nach einiger Zeit haben wir uns wieder raus gewagt und sind von dort aus erstmal an ein paar Fachwerkhäusern vorbei zum Hohen Ufer. Kleine Leine besichtigen (im Unterschied zur Weser ist sie das allemal).

Ballhof Gebäude am Ballhof Fachwerk Fachwerk und Historisches Museum

Am Hohen Ufer angekommen, fing es erneut an zu regnen. Als gute Reiseführerin hatte ich die Aufgabe, meine Besucher davon überzeugen, dass es eigentlich viel schöneres Wetter in Hannover gäbe, das gerade vorgeführte sei ja mehr hamburgisch oder 'küstig' und wie ich dann auch tatsächlich bestätigt wurde, wohl auch bremisch.

Weitere Besucher aus dem höheren Norden bestätigen die Annahme, dass dort zumindest grad kein schöneres Wetter ist :)

Für diese Etappe packte ich zumindest mal meine Camera wieder ein, da vor lauter Regentropfen kein scharfes Bild mehr zu schießen war, und verwies auf Postkarten, auf denen man Hannover auch bei schönen Wetter sehe -- diese sein mit Sicherheit auch nicht gefaked, ich hätte schon schönes Wetter hier erlebt. Jawohl! -- Und zum Beweis habe ich 3 Tage später nun an selber Stelle noch das ein oder andere Bild 'nachgeholt'.
möwen weitere Besucher aus dem Norden

gegenlicht an einem anderen Tag in die andere Richtung geblickt Als wir die Kramerstraße durch die weiteren wenigen erhaltenen Fachwerkhäuser zogen, waren die beiden in den letzten Jahren in Bremen gewesenen doch angetan von den verborgenen Ecken Hannovers, welche man auf der Durchreise so nicht zu sehen bekäme. Gegenüber dem doch anderen Baustil Bremens sind diese Fachwerkhäuser ja nun auch etwas klein wenig besonderes ;)

Nicht zu vergessen sind auf der anderen Seite die im Stil norddeutscher Backsteingotik erbaute Marktkirche oder das alte Rathaus.

fachwerk Fachwerk
Marktkirche aus zwei Blickwinkeln

Den nächsten Schauer verbrachten wir dann in der Pyramide am Kröpcke, wo wir hannoverschen Kinderpunsch schlürften. Auf dem Weg wieder zu meiner Bude sind wir noch -- auch hannoversch -- bei Wurstbasar essen gewesen.

Es ist interessant Besuch von außerhalb durch die eigene Stadt zu führen. Erst dabei fällt mir so manches alltägliche doch wieder als besonderes oder hannoversches auf. -- Daher: ich mache weiter damit.