Strahlend blauer Himmel und wohlig warme Frühherbst-Sonne lockten mich hinaus. Ich war unschlüssig, ob ich lieber Wasser oder Industrie wollte und noch unschlüssiger, wo ich das eine oder andere in der Nähe finden würde. Ruhrgebiet, Nord- oder Ostsee sind für einen Halbtages-Trip dann doch zu weit entfernt.
Mir fielen die Kiesteiche zwischen Isern- und Langenhagen ein. Wietzepark heißt der vordere Teil seit nunmehr zwei Jahren. Hinten stand immer ein Kies-Silo herum.
|
|
|
|
Hat sich einiges getan in den ca. 10 Jahren, die ich nicht mehr dort war.. Nahezu touristisch viel Betrieb, Boule-Spieler, laute Musik.. davon hielt ich mich jedoch fern. Sehr idyllisch angelegt ist der Hundesee.
Insgesamt war mir aber auch hier zu viel Trubel und ich machte mich auf in das noch nicht herausgeputzte Gelände an den hinteren Teichen: Knallblaues Wasser, Sand-"Dünen" und ein paar an den Ufern sitzende Isernhägener vermitteln Urlaubsflair. Gelegenheit ein wenig auszuspannen :)
|
|
|
Nach einem Päuschen zog weiter zum alten Silo. Das Baggerboot liegt an Land, dahinter das Silo, welches an keinen Schlauch mehr angeschlossen ist. Es wirkt verlassen.
Im langsam abendlichen Licht geben das Gelb und Rostbraun vor dem blauen Himmel einen schönen Kontrast. Aber was erzähle ich, hier ein paar Bilder:
|
|
|
|
|
Ein Abstecher zum "Hastrasee" zeigt, auch dort wird derzeit nicht mehr gebuddelt. Die alte Schranke versperrt noch immer den Weg über die Wietze (hält aber noch immer niemanden auf). Eher kleine Sand- und Kiesberge sind noch zu finden. Wie reger Betrieb hier noch herrscht, ist am heutigen Sonntag nicht ersichtlich.
|
|
Zum Schluss nehme ich auch die Wietze nochmal ins Visier. Dann verlasse ich den Wietzepark und folge einer Einladung zum Grillen.