Auch heute ging es früh los: Auf in den Frankfurter Zoo. Das Wetter war weiterhin grau, doch der Zoo versprach eine angenehmere Atmosphäre als eine grau verhangene Frankfurter Innenstadt, zumindest den höheren Erlebniswert -- und wahrscheinlich die schöneren Motive..
Das Erste, an dem wir vorbeikommen, ist der Bärenfelsen, an dem sich keiner der tropischen Bewohner zeigt.. Also weiter zum Katzendschungel. Zuerst die Tiger oder erst die Löwen beobachten? Ich entscheide mich für mein lichtstarkes Objektiv, das 50/1.8 und starte bei den Tigern:
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Der Frankfurter Zoo beherbergt ein Tigerpärchen, es sind Sumatra-Tiger, die ein gutes Stück kleiner sind als die mir aus dem Hannoverschen oder Duisburger Zoo bekannten sibirischen Tiger. Dennoch ist es faszinierend, den Tiger auf Handbreite von sich entfernt zu sehen. -- Ohne die Scheibe dazwischen wäre er auf Kraulnähe gewesen und das Fell sieht doch schon weich aus...
Aber lieber nicht! Auch wenn er der kleinste der Tiger ist, hat er mit rund 100kg gegenüber einem "Stubentiger" beachtliche Ausmaße ;)
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Auch die Löwen, die es im Frankfurter Zoo zu bewundern gibt, gehören zu den kleineren ihrer Art: hier beheimatet ist ein Pärchen asiatischer oder indischer Löwen.
Zunächst sind beide am dösen, später ist das Löwenmännchen im Nachbargehege und kommt ganz nah an die Scheibe heran; ne ganz schön verschrammte Nase hat er.. und ich frage mich, ob ich in diesem Zoo nicht gar mein 28er Objektiv hätte gebrauchen können, so nahe wie die Tiere hier an den Besucher herankommen.. Hat eine beeindruckende Größe, so ein vor einem stehender Löwe!
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Als der Löwe zurück zur Löwin geht, zeigt sich vielleicht auch der Grund für die zerschrammte Nase: sie begrüßt ihn recht stürmisch.
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Auman, die Farben der Innengehege in diesem Zoo sind echt nicht zu toppen, da sitzen gelb-orange Tiere auf türkies-grün und im Affenhaus gibt es gar schwimmbadblaue Fliesen!
Die Nächsten im Außengehege kommen mir fast wie auf Drogen vor, so aufgedreht präsentieren sich die Zebras.
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Auch die Seebären zeigen sich zum großen Teil sehr aktiv und am Spielen. Einer der Kleinen spielt mit einem Stöckchen...
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... bis er ihn sich auf den Rücken geschmissen hat und ihn nicht wiederfindet.. Dann macht er sich auf, sein Geschwister zu wecken und mit ihm zu spielen -- bis es nahezu wieder einschläft.
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Nach so viel Aufregung brauchen auch wir erstmal eine Pause und kehren in die hessische Bierstube des Zoos ein, wo wir uns an großen Portionen mexikanischen Essens stärken.
Dann satt und wieder aufgewärmt passiert tatsächlich noch eine Seltenheit: Ich war im Affenhaus und meine Karte war noch nicht voll :) So kommt es hier mal zu Affenbildern:
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Nebenan wird ein neues Haus für die Affen gebaut, das "Bonoboland". Vielleicht auch für einige der anderen? Die Käfige wirken doch teilweise recht eng und nicht mehr sonderlich zeitgemäß.