Ich habe ein paar Tage frei und eigentlich hatte ich an die Küste fahren wollen... Doch da kam ein Zug-Streik dazwischen und ich entschied, einen durchgehenden Zug in Richtung Bochum zu nutzen. So stand ich nicht nach halber Fahrt irgendwo, wo kein RegioZug mich mehr weiterbringen konnte, sondern pünktlich in meiner Zielstadt :)
Ich bezog schnell mein Zimmer und machte mich auf, die Tierwelt zu erkunden:
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Nun, der Fehler liegt im Detail. Im Hintergrund der Möwen ist ein Pinguin zu erkennen: ich bin im Bochumer Tierpark in den dortigen Nordseewelten. Und die Möwen gehören hier auch gar nicht hin, die kamen nur zu Besuch, als die Robben und Pinguine gefüttert wurden. Die Pinguine wiederum gehören hier hin, der Pfleger stellte aber nochmal klar, dass die jedoch nicht an die Nordsee gehören.
Und wieder in Bochum, geht es auch wieder darum, durch Zäune zu fotografieren. Ob das nun wirklich mit Bochum zu tun hat, mag ich hier nicht festschreiben, aber es ist schon auffällig ;)
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Diesmal habe ich festgestellt, dass auch große Objektive Vorteile haben: Denn durch die ermöglichte Schärfentiefenbeeinflussung habe ich gegenüber einer Knipse mit kleinem Objektiv die Möglichkeit, Zäune nahezu auszublenden.
Andere Tiere befinden sich hinter Glas, was wenn dieses nicht da wäre, die Kamera in wiederum ganz andere Schwierigkeiten brächte...
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Nun, soviel zur Tierhaltung und -absperrung. Mir war kalt, ich bekam Hunger und machte es mir im dem Hotel angeschlossenen Restaurant für den Rest des Abends gemütlich.
Der nächste Tag beginnt wie der Abend endete: Unten im Hotel-Café ruhig und gemütlich. Der Himmel will und will nicht aufreißen, es ist herbstlich kühl grau, da bleibe ich bei einem weiteren Kaffee gerne noch im Warmen sitzen.
Irgendwann ziehe ich aber doch wieder los. Nachdem ich den gestrigen Tag der Freizeitgestaltung der Bochumer gewidmet hatte, wende ich mich heute wieder den (ehemaligen) Pott-Industrien zu. Zeche Hannover stand heute wieder auf dem Plan, oder war dort hin gerutscht. Diesmal von innen!
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Als ich ankam startete grad eine Führung, der ich mich anschloss. Und so sah ich auch die Dampfmaschine, die die Körbe in den Schächten hob und senkte, in Betrieb.
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Aber auch noch einmal um das Gebäude herum zu gehen, lasse ich mir nicht nehmen. -- Wie es um die Zukunft der Zeche steht, bleibt derzeit ungewiss. Sollte im Januar 2008 die Entscheidung fallen, den 2. Malokowturm (da standen mal 2) wieder zu errichten und dort Ausstellungsraum zu schaffen, dann ist die Zeche erneut über einen Berg... Derzeit gilt der Ort vom LWL aus noch nicht einmal als "eröffnet".
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Als ich am Bochumer Rathaus aus dem Bus stiege, setzt bereits die Blaue Stunde ein. Ich hatte mein Lichtstarkes 28er dabei, gönnte meiner Cam ISO400-800 und fing zumindest für das hier anzeigbare Format ;) das ein oder andere schönbeleuchtete Bild ein. 1* schönes Licht kann doch jeder Tag bieten :)
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Und wo es gestern schon um Kohle und Dampf ging, ist die Eisenbahn gar nicht mehr so fern. Nur eine Busfahrt zur andern Seite Bochums nämlich: Dort liegt das Eisenbahnmuseum.
Zu sehen gibt es dort viele verschiedene Lokomotiven und Waggons aus verschiedenen Jahrzehnten; und zu nahezu jedem Ausstellungsstück eine kurze Geschichte nebst technischen Daten. Zur Eisenbahngeschichte des Ruhrgebiets bzw. Deutschlands gibt es in einem kleinen Raum des ehemaligen Bahnbetriebswerks mehrere Tafeln mit viel Text. (Die hab ich aber nicht heute gelesen, die hab ich mir fotografiert und mitgenommen.) Außerdem gibt es natürlich einige der Loks etc. zu fotografieren:
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Und wo altes Zeugs rumsteht, gibt es auch andere Dinge zu entdecken,...
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Die letzten Sonnenstrahlen des Tages eingefangen, dann wieder in ein warmes Restaurant. Kühle Herbstabende verleiten nicht zum Fotografieren, aber zum Essen :)
Das kleine Zimmer, das Bett, der Schreibtisch, die Dusche, vom Bett aus zu sehen, es ist Glas anstelle einer Wand dazwischen, das Café unten im Haus, all das hat mir ein paar Tage lang einige Entspannung geboten. Nun zieh ich wieder aus, ziehe weiter, Richtung Heimat.