Es ist soweit: Die nächste Bootstour steht an! Nach der letzten sehr genialen Tour hatten wir zwar nicht vor, eine Wiederholungstat zu begehen, haben es aber dennoch gemacht und unser Organisator hat ein Boot in Potsdam gechartert, mit dem wir die Berliner Gewässer erkunden wollen.
Wir treffen uns in good old H und machen uns mit 2 Autos auf den Weg, erst etwas nach Norden, noch einen Mitreisenden abholen, dann gen Osten, unser Boot in Empfang nehmen. Direkt vorm Abzweig zum Hafen finden wir einen Discouter und decken uns erstmal mit Grundnahrung ein.
erstmal einkaufen
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Ladung sichern
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Alles an Bord, verstauen und los geht das (nach dem Papierkram natürlich). Gang raus, Vollgass und Schaukeln: So kommt man sicher aus dem Hafen ;) Dann Gang rein, Gas runter und ruhige Fahrt voraus!
endlich alle(s) an Bord
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... dann wird das Abendessen gebraut
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Als wir abends ruhig im Wannsee ankern, lässt sich dann auch der Grill überreden, zunächst sich zu entzünden und dann unser Essen zu garen. Es hat einige Überredungskünste benötigt und er wollte par tout nicht den Fahrtwind als Beschleuniger nutzen, nein Handgefächert musses sein :)
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| ... aber es klappt und es schmeckt :) |
Es ist ein lauer gemütlicher Abend, den wir weiterhin am Oberdeck verbringen.
Am nächsten Morgen fällt Käpt'n (ich) ausm Bett, da direkt über meinem Kopf der Anker gelichtet wird.
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| Morgendlicher Ausblick aus meinem Fenster |
Na, dann man schnell in die Klamotten und an die Aufgabe: Boot und Mannschaft im Auge behalten sowie auf Wasserschutz achten. Wasserschutz taucht nicht auf, dafür begegnen wir seltsamen Gefährten.. die Mannschaft ist gut gelaunt und entspannt und schnell schaffen wir ein gutes Stück Strecke an verschiedenen Industrien vorbei.
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Nach der ersten Schleuse ist gemeinschaftlicher Hunger Gast an Bord; dem gewähren wir an einem ansich für größere Schiffe konzipierten Ruheplätzchen sein Recht.
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| endlich gesättigt :) |
Gut gesättigt und gestärkt geht es weiter. Tiefer nach Berlin hinein, zwischen Tiergarten und Zoo, wo tatsächlich freier Blick auf (oder für?) ein paar Lamas gegeben ist :)
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Der Urbanhafen ist zugeparkt, so folgen wir dem Landwehrkanal bis zur Ecke Paul-Linke-Ufer / Görlitzer Ufer und gönnen uns an dieser Stelle mal wieder festen Boden unter den Füßen.
Angelegt
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neue Heuer?
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Weit wird der Ausflug nicht, 2 Eisdielen, ein Edeka und ein Biergarten, in dem wir uns eine Kanne türkischen Tees teilen. Dann geht es weiter. Unser Nachtlager ist nicht mehr weit: Wir übernachten an einem Anleger am Treptower Park.
Zu unserer Überraschung finden wir keine Hafenmeisterei. .. Die waren in Niederlanden eindeutig einfacher auszumachen. Nun, wo wir schon unser Stromkabel dabei haben, bekommen wir also dennoch keinen *hm* -- Auch überraschend war das Fest, welches im Hafen stattfand. Mit seltsamer Live-Musik, Essens- und Getränke-Ständen, ausgestellten Booten und einem angekündigten Feuerwerk.
Straßenfest mit LokalWurst
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Wildwasserbahn?
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total zugeparkt
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ins Glas geschaut
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Aus verschiedenen Gründen wurde der Abend lang, die Nacht kurz..
Heute ist Käpt'n als erstes wach und setzt sich einfach mal aufs Sonnendeck. Es dauert nicht lange, dann wachen die ersten Anderen auf. Tja, das war es dann auch mit der morgendlichen Ruhe.
die letzten am Steg
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langsames Aufwachen
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Bis die letzten aus den Kojen kommen und auch eine weitere Mitfahrerin an Bord ist, vergeht allerdings noch einige Zeit. Heute wird auch mal wieder vor der Abfahrt gefrühstückt :) -- Bei der aktuellen Stimmung an Bord wohl auch besser.
Und irgendwann legt auch das letzte Boot vom Steg wieder ab... Heute geht es die Spree runter wieder Richtung Wannsee.
alte Substanz an Backbord
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Sehenswürdigkeiten an Steuerbord
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Zwischendurch gibt es -- wie im Stadtverkehr üblich -- Wartephasen..
Was soll das sein?
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So geht das..
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.. und so auch ...
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.. und auch so.
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Nachdem endlich ein zweites Boot zu uns in die Schleuse kam, setzte der Schleusenwart das Ding auch in Bewegung und wir konnten unseren Weg fortsetzen.
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| aber auch diehier müssen warten... |
Nun, für uns geht es inzwischen weiter, zwischen Museen, Regierungsgebäuden und anderen 'Prunkbauten' entlang, folgen wir der Spree auf ihrem Fluss durch Berlin. Es ist faszinierend, eine Stadt mal von der Wasserseite aus zu betrachten :)
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Nun und nach so viel Sonnenseite gibt es natürlich auch wieder Schatten zu sehen.
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| Leerstände |
Und irgendwo hier war so viel Ruhe zu finden, dass ich auf dem Vorschiff in der Sonne liegend eingeschlafen bin. Aufgewacht bin ich irgendwo bei Tegel, wo man die Flugzeuge noch fast unterm Bauch kraulen kann...
Bei Spandau sind wir nochmal kurz an Land, Brot (fest) und Brot (flüssig) waren ziemlich zuneige, und sowohl Abend als auch noch Morgen wollen überstanden werden. Und hier hab ich doch mal das Steuer übernommen. Klappt sogar, Steuern und Fotografieren :)
Tagmond
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Piraten
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Wannseebad
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Sonnenuntergangssegler
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Vor dem Wannseebad beschlossen wir, wieder zu ankern und auch zu grillen. Danach wollten wir wieder in die Bucht der ersten Nacht wechseln.
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| Essen im Wind |
Nach dem Essen ein wenig Bummeln und Verdauen, schon ist es dunkel. Es war zu dunkel, das Boot noch woanders hin zu verlegen, so blieben wir, wo wir waren. Schien auch OK, die Wasserschutz hatte sich in der Dämmerung kurz genähert, als wir jedoch unser Ankerlicht anschmissen, drehte sie wieder ab. Somit: alles gut, gute Nacht und gut schlafen. -- Der Abend wurde trotz noch vorhandener Biervorräte nicht lang ;)
Die Bootsabgabe stand kurz bevor, wir waren noch auf dem Wannsee, somit mussten einige Dinge nun parallel geschehen. Ich steuerte, einige klarten schon das Schiff, andere bereiteten Frühstück.
Kurz vor dem endgültigen Anleger gab ich das Ruder aus der Hand, und als nach 2 Versuchen die Pöller noch immer im Weg standen und auch das Frühstück fertig war, machten wir an eben im Weg stehenden Pollern Fest und gönnten uns die Zeit und die Stärkung. Das Einparken lief danach auch deutlich besser :)
Deck schrubben
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und sich gegen Fotografen wehren ;)
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Dann war Bootsabgabe.. jaja, das Boot sah schlimm aus, aber es war immernoch nicht in dem Zustand wie das holländische bei Übernahme ;) also kann es nicht so schlimm gewesen sein! Nundenn. Wir sind es losgeworden -- hätten es aber bestimmt auch gerne behalten ;)
Abrechnung
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Ende der Reise
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