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umordnen (11.'06)

Nachdem ich nun (hier) meine Festplatte von Daten befreit hatte, nutzte ich die Gelegenheit, mal ein bisschen umzustrukturieren. Denn ich habe gelernt: Man kann nie genug Backups und Sicherheitskopien, Zweitsysteme und auch Partitionen haben!

Während ich dann so einige Stunden / Tage vor meinem Rechner verbrachte und Daten kopierte und aussortierte, neu ordnete und neue Referenzen anlegte, auch gleich noch Fotos verschlagwortete, dachte ich darüber nach, wie kompliziert es erst werden muss, wenn man nicht nur eine neue Platte oder auch einen neuen Rechner mit bekanntem und vorhandenem Betriebbsystem ausstattet, sondern direkt einen BS-Wechsel vollzieht -- welches ich ja in Erwägung gezogen hatte, aber nun doch (erstmal) nicht mache.

Ein Freund hatte neulich auch überlegt, sein BS zu wechseln, da es auf dem einen eine sehr interessante Software gibt, die es für das andere nie geben wird.. er war der Kosten wegen nun beim Alten geblieben. Auch ein Faktor...

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Mit diesen Gedankenfetzen im Kopf und einiger halbwegs stupider Arbeit vor mir, die aber doch meine Aufmerksamkeit genug forderte als das ich groß anderes hätte nebenbei tun können, kam mir die Analogie in den Sinn, dass es sich mit Rechnern irgendwie wie mit Wohnungen verhält.. in gewisser Weise zumindest. Ein Aufnehmen einer neuen Platte oder die Reorganisation des Backup-Verfahrens ist wie Wohnung umräumen. Irgendwie hat man lauter Kram, schmeißt manches weg, legt / stellt das meiste aber nur wo anders ab. Dahingegen ist Wohnung renovieren wie neuen Rechner mit identischem BS kaufen: Man ändert was an der Verpackung, stellt die Möbel aber vielleicht doch wieder an den selben Platz.. zumindest war es bei mir voriges mal so -- und auch beim letzen neuen Rechner habe ich nichts umorganisiert -- nichts an der Datenhaltung.

Richtig aufwändig muss da wohl tatsächlich der Rechner-mit-BS-Wechsel sein, das könnte sein wie Umzug: Irgendwie passt der alte Kram nur in wenigen Fällen, vieles kommt weg (Möbel, Software), vieles muss neu her (Möbel, Software) und in den meisten Fällen ist es doch mit großem zeitlichen und auch manchmal erheblichem finanziellen Aufwand verbunden, bis man sich wieder 'zuhause' fühlt.

Ob ich nach diesen Gedanken so schnell wieder über einen BS-Wechsel nachdenke? Oder vielleicht doch mal einen intensiveren Blick auf die mir zur Verfügung stehende (oben angesprochene) interessante Software werfe? -- naja, nicht gleich übertreiben, aber erstmal nehme ich doch von zumindest ersterem Abstand .. bis zum nächten nötigen Rechnerkauf zumindest ;)

Hm, mir fällt gerade auf, dass ich beim Umräumen meiner Festplatten-Wohnung die Anzahl und Größe der Zimmer geändert habe :?