Es war einige Zeit, es ist und es wird noch einige Zeit bleiben. Dies macht schon den Anfang vom Alltag, und dies ist mir in Duisburg nun passiert...
Es kommen Gedanken, wie "das geht auch morgen" oder "dies mach ich (noch)mal bei schönerem Wetter". Gedanken, die man sich nicht immer erlauben kann, sie zeugen von einer gewissen Art des Luxus, es ist bequem, kann Faulheit fördern; kann Ruhe und Gemütlichkeit bedeuten.
Auch verliert sich der punktuelle Blick. Es fängt an einem Punkt an, am Hafen, dem größten Binnenhafen Europas, im Landschaftspark mit der Faszinazion eines stillgelegten begehbaren Hochofens, mit dem Innenhafen, seiner vielseitigen Gastronomie in entkernten Mühlengebäuden direkt am Wasser und in Fußnähe der Innenstadt.
Um jeden Fokus ziehen sich Kreise, zwischen den Punkten bilden sich Wege, an den Strecken neue Punkte, neue Verknüpfungen. Es entstehen Flächen, immer mehr Dimensionen. Nach 1/2 Jahr Duisburg weiß ich nichts mehr zu schreiben, ich bin zu "drin", habe die Fokuspunkte verloren. Das was als Hannoveraner besonders wirkte, ist nun täglich geworden.
Dennoch ungebrochen ist, dass ich diese Stadt liebe. So wie sie ist. Wofür und warum kann ich nicht (mehr) beantworten... es ist einfach so :)